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Der Bürgewald

Unsere Schule liegt zwischen Schloss Hambach , der Burg Obbendorf und dem ehemaligen Bürgewald , einem Bannwald Karls des Großen aus dem 8. Jahrhundert. S. Arnolduslegende.
Kaiser Karl würde sich heute verdutzt die Augen reiben und wütend werden. Die Sachsen können ein Lied davon singen. Aus seinem ehemals herrlichen Jagdrevier ist ein Tafelberg geworden. Vom Gipfel hat man die Aussicht auf eine bizarre Kraterlandschaft. Orte sind spurlos verschwunden und erlebten an anderer Stelle eine Wiedergeburt. Flüsse wurden umgebettet und Autobahnen verlegt .Seenplatten entstanden und Berge wachsen noch immer in den Himmel..

Die Menschen haben mit Hilfe der Technik Schöpfung gespielt und wir kleinen Bürgewäldler mittendrin.
Wir haben vor Jahren jedoch zum Gipfel der Sophienhöhe einen Kinderkreuzweg angelegt. Dies würde Kaiser Karl vielleicht aber wieder milder stimmen. 

Arnoldus verlor wahrscheinlich auf seinem wilden Ritt um den Bürgewald seine Harfe in Hambach und diese hat dort erhebliche Spuren hinterlassen. Das Musikleben in unserem geliebten Ort gesondert hervorzuheben, hieße Eulen nach Athen tragen. 
Nur soviel : Alle Kinder der KGS Hambach beherrschen mindestens ein Musikinstrument. (Flöte , Mundharmonika , Gitarre ). In den letzten Jahren wurden immer wieder CD' s eingespielt und die Teilnahme an überregionalen Musikwettbewerben ist eine Selbstverständlichkeit an unserer Schule.

S. Urkunden

Der Ritt um den Bürgewald

Als Karl der Große mit seinem Gefolge im Bürgewald (ein Waldgebiet nördlich von Düren zwischen Rur und Erft , im Bereich des heutigen Braunkohlentagebaus Hambach ) zur Jagd ging, begleitete Arnold die Gesellschaft. Arnold bemerkte dabei die große Armut der Bauern in den Dörfern ringsumher. Die Bauern beklagten ihm gegenüber, dass der Kaiser den Wald mit dem Wildbann belegt hatte, was das Betreten für sie unter Strafe stellte. Das führte dazu, dass es den Bauern nicht nur an Lebensmitteln, sondern sogar an Brennholz mangelte.

Als Karl und die ihn begleitenden Ritter im Dorf Genetsweiler rasteten, um Gastmahl zu halten, bat Arnold darum, der Frankenherrscher möge ihm soviel von dem Wald schenken, wie er während der Dauer des Mahls umreiten könnte. Der Wunsch wurde ihm gewährt. Der listige Arnold hatte sich zuvor in den umliegenden Dörfern frische Pferde bereitstellen lassen und vollbrachte es im Staffelritt, den gesamten Wald zu umrunden, noch bevor das Mahl vorüber war.

Karl der Große war Arnold wohlgesinnt und war ihm nicht böse über die List, die seine großzügige Geberlaune reichlich ausnutzte. Er schenkte ihm einen Ring zum Zeugnis, dass der Wald fortan ihm gehöre. Arnold verschenkte den Bürgewald weiter an die Bauern der umliegenden Dörfer, wo er in der Folgezeit aus Dankbarkeit wie ein Heiliger verehrt wurde. Jahrhundertelang konnte das Waldstück von bis zu 49 angrenzenden Ortschaften genutzt werden.

In einer Erweiterung der Legende erschöpfte eines der Pferde vor Durst und eine Magd verweigerte das Wasser zur Erfrischung. Das Pferd scharrte daraufhin mit den Hufen im Boden und es sprudelte eine Quelle hervor, die noch heute den Namen Arnolduspötzsche (Arnoldusquelle) trägt. Die Frau soll aus dem Dorf Huchem-Stammeln (heute Gemeinde Niederzier ) gewesen sein, dieser Ort blieb deshalb vom Recht am Wald ausgeschlossen. Noch heute fehlt der Name dieser Ortschaft unter den Namenstafeln in der Arnoldskapelle, wo alle übrigen beschenkten Dörfer auf Namensschildern aufgelistet sind.

 

Geschichte:

 

 
 


 
 
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